Champagner – Ein festliches Getränk

Champagner wird in aller Welt als ein besonderes Getränk angesehen, Es handelt sich dabei um ein alkoholisches Getränk, das man zu bestimmten Anlässen, beziehungsweise Festlichkeiten, trinkt.
Gerne wird Champagner auch als teurer Sekt abgestempelt, doch dies ist nicht der Fall. Es gibt diverse Unterschiede zwischen Sekt und Champagner, die nicht nur am Preis erkennbar werden. Dennoch zählen beide Getränke zu den Schaumweinen.

Wein mit Kohlensäure

Champagner ist im Prinzip ein Wein mit Kohlensäure, der in einem bestimmten Gärungsprozess hergestellt wird. Ein echter Champagner wird nur unter strengsten Regeln hergestellt und ist dadurch sehr gut von Sekt abgrenzbar. Der Champagner oder auch kurz „Champus“ genannt, wird in streng abgegrenzten Gebieten angebaut. Zudem gibt es diverse Anbauvorschriften die einzuhalten sind. Dazu zählt auch die Pflanzdichte der Weinreben. Es besteht außerdem eine Ertragsbeschränkung, denn wenn zu viel hergestellt wird, verliert der Champus seinen besonderen Status, da er zu leicht und zu oft erhältlich wäre. Auch der Preis würde dadurch enorm sinken.

Vorschriften

Weitere Vorschriften bestehen natürlich auch bei der Weinlese. Hier wird nämlich auf eine obligatorische Handlese wert gelegt, auf der sofort eine schonende Pressung der Trauben stattfindet. Weiterhin bedarf es auch der Flaschengärung sowie einer bestimmten Mindestlagerzeit auf der Hefe. Bei der Herstellung von Champagner wird auf das Transvasierverfahren verzichtet. Genauer gesagt ist das Verfahren sogar verboten. Das Transvasierverfahren ist eine bestimmte Gärungsart, die oftmals bei Sekt eingesetzt wird. Wichtig bei der Champagnerherstellung sind natürlich auch die Rebsorten. In der Regel werden ausschließlich drei Rebsorten für die Champagnerherstellung verwendet. Diese sind Pinot Noir und Pinot Meunier, welche beide rote Rebsorten sind, sowie die weiße Rebsorte Chardonnay. Auch die Rebsorten Arbane und Petit Meslier sind eigentlich zur Herstellung von Champagner zugelassen. Jedoch sind dies Sorten, welche seit der Reblauskrise fast verschwunden sind.

Herstellung und Lagerung

Ohne gutes Rütteln würde es keinen genießbaren Champagner geben. Der Gärungsprozess wird mit Hilfe von Hefe vollzogen, welche natürlich vor dem Verkauf wieder aus den Flaschen raus muss. Hier spricht man dann vom so genannten Rütteln. Die Flaschen werden zunächst fast wagerecht gelagert, so dass sie zum Kronkorken geneigt sind. Dann werden die Flaschen 21 Tage lang sanft gerüttelt. In den ersten zwei Wochen wird ein und derselbe Winkel der Flaschen belassen. Danach werden die Flaschen Stück für Stück gedreht. In der letzten Woche werden die Flaschen noch weiter auf den Kopf gestellt. Steht die Flasche senkrecht, so hat sich die Hefe im Flaschenhals angesammelt.
Damals wurden die Flachen alle noch per Hand gerüttelt. Ein guter Arbeiter schafft am Tag circa 45000 Flaschen. Heutzutage wird aber dennoch weitgehend auf die Handarbeit verzichtet. Inzwischen übernehmen Maschinen die Rüttelarbeit, wodurch noch mehr Flaschen pro Tag geschafft werden. Champagner bietet sich zu zahlreichen Anlässen an und ist in verschiedenen Preisklassen erhältlich. Man kann ihn in exklusiven Clubs bestellen, ihn auf angesagten Partys trinken. Doch der Kauf eines guten Champagners empfiehlt sich auch für ein romantisches Date. Ein gemütliches Candlelight – Dinner und dazu Champagner und Erdbeeren machen jeden romantischen Abend zu zweit perfekt. Manchmal ist ein Champagner sogar passender als ein guter Wein. Es kommt jedoch darauf an zu was man den Champagner servieren möchte. Zu einem deftigen Essen wäre er zum Beispiel eher unpassend.

Foto: James Steidl – Fotolia.com

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